Oktoberfest

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Diese Galerie enthält 4 Fotos.

Zu aller erst mal ein bisschen „background-information“ zum Oktoberfest in Wisconsin. Da gerade in dieser Umgebung viele Deutsch leben, feiert Wisconsin das 2.grösste Oktoberfest der Welt, nach Deutschland natürlich. 😉 Morgens bin ich mit meiner Gastfamilie zur Parade, ein eher … Weiterlesen

Homecoming

Endlich ist er da. Der Homecoming Freitag!

Wegen dem groß-Event sind die Schulstunden reduziert.. auf 20 Minuten! 😀 Also eigentlich nicht wirklich Schule. Nach der 8 Stunde gibt es eine Schulversammlung in der Turnhalle. Mit Band und Chor wird zu aller erst mal die Amerikanische Flagge geehrt. Die „Pledge of Allegiance“ ist so eine Art Eid, der jeden Tag zu beginn des Unterrichts aufgesagt wird. Nach den Ankündigungen wird darum gebeten sich zu erheben und der Flagge, die in jedem Raum hängt, zu wenden und den Eid mit Hand auf dem Herz auf zu sagen. Und dann wird würdevoll Ehre gegeben. „I pledge allegience to the flag of the United States of America and to the Republic, for which it stands, one nation under God, indivisible, with liberty and justice (.. kleine Pause..) for all.“

Ausserdem der Song unsere Schule „Onwards Logan“ ( Rap-Strophe mit einbegriffen), wo Leute ernsthaft anfangen zu Tanzen, rum zu springen und im Takt zu klatschen! 😀 Das Dance-Team tanzt ( für alle die den Film „GirlsClub“ kennen und den Tanz des Jingle Bell-Rock, so sah es ernsthaft aus! ) und das Football Team kopiert diesen Tanz und trägt ihn ebenfalls vor. 😀

Nach ein paar Besorgungen und einem Missverständis, das mich all meine Überredungskunst kostet, denn Ali will plötzlich nicht mehr zum Homecoming Dance, kommen wir fast eine Stunde zu spät. Doch die Grüße und Komplimente, die ich von vielen Leute bekomme, heben meine Lauen und ich habe einen supa Abend! Ich tanze mit meinen Freunden, lerne den ShuffleCubeDance, und beim SlowDance werde ich sogar vom Quaterback zum Tanz aufgefordert! Nunja, eigentlich hat sein Freund ihn mehr oder weniger dazu gezwungen, aber wenn man dieses Detail ausser Acht lässt, klingt es viel besser. 😀

Um 12 Uhr ist es dann leider schon vorbei, doch Glücklich und Zufrieden gehen wir nach Hause, wo ich noch ein wenig mit Mom quatsche.

Einer der amerikanischten Erfahrungen ist vorüber, was mich beinahe traurig macht. Aber ich habe jetzt schon unglaubliche Vorfreude auf den Prom, im Sommer, dem wichtigsten Tanz von allen! 😀

Spirit Week

Das Ark-Game ist der Auftakt der alljährlichen Spirit-Week. Das ist ein Woche, an dem es jeden Tag ein neues Verkleidungs-Motto gibt und den School-Spirit vertieft. Ausserdem ist es die Woche vor dem berühmt berüchtigten Homecoming-Dance.

In einer Versammlung am vorigem Freitag, werden die Themen der verschiedenen Tage vorgestellt.

Montag „PyjamaDay“

Dienstag „WackyDay“ (BadTaste)

Mittwoch „ClassColorDay“ (Für mich Blau)

Donnerstag „HawaiianDay“

Freitag „Red -and WhiteDay“

Montag morgen dann fängt sie an. Die Spirit-Week. Hier ein paar Fotos:

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The ARK-Game

Das Ark-Game ist ein extrem wichtiges Football Spiel für unsre Logan Rangers. Es ist so etwas wie das Entscheidungsspiel für sie Staat-Championship-Competitions. Wenn wir dieses Game gewinnen, sind die Logan Ranger in der Auswahl des Besten High School Teams im Staat von Wisconsin!

Wieder einmal bin ich beeindruckt davon wie viele tausende von Menschen kommen, um Teil dieses großen Events zu sein. Alle Schüler, Lehrer, Eltern, Freunde und Bekannte der gesamten Logan High School und unserer Rivalen, der Central High School versammeln sich auf den Tribünen der University of LaCrosse.

Mit einer Freundin, Marlene, Austauschschülerin aus Norwegen, und Ali feuere ich unser Team mit aller Kraft an. Nach jedem Punkt folführen wir eine art Tanz auf, was extrem viel Spaß macht und sehr witzig aussieht. 😀 Nach 30 Minuten fällt mir auf, dass ich aus versehen das TTeam der Central high anfeuere, denn natürlich hat zum großen Event das Team meiner Schule neue Trikots in Schwarz bekommen, und das Gegnerische Team bedient sich (wie ich jetzt nun auch weiß) an den Farben Rot und Weiss. 😀

Ganz oben auf den Tribünen, machen wir noch ein paar Erinnerungsfotos, bevor die Logan Rangers einen Siegreichen Zug spielen und unsere Seite der Tribüne in lautes Geschrei ausbricht und für die nächsten Minuten nicht aufhört. Das letzte Mal, dass unsere Schule in den Staat-Auswahlen war ist etwa 100 Jahre her!

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(Dieses Foto ist nicht vom Ark-Game,aber es zeigt das Logan High School Football-Team)

 

 

Hostfamily

Ich stelle euch hier mal meine Gastfamilie vor. Zu jedem ist so viel zu sagen, aber ich möchte es kurz fassen, denn das hier ist schließlich ein Blog und kein Roman.

Zu erst fangen wir an mit Mom. Kyara hat sehr viele gute Eigenschaften. Sie steht jeden Morgen um 5 Uhr auf um uns ein Frühstück zu machen. Das besteht meistens aus sowas wie mini Hamburgern, Muffins, oder Rührei. Sie ist sehr gläubig und versucht das beste aus Menschen zu sehen und machen.

Ali ist meine kleine Schwester. Extrem in der Pubertät, und Queen des Hauses. Jedoch lerne ich sehr viel von ihr und hoffe, dass ich ihr in Gewisser Weise ein Beispiel sein kann. Bekanntlich lernt man nie aus.

Skylar ist vielleicht der verrückteste, durchgeknallteste Junge, den ich je gesehen habe.Wenn er anfängt zu lachen, kann sich keiner davon entziehen und muss einfach mit einstimmen.

Asia lebt seit knapp 2 Monaten auch bei uns. Sie ist Moms Nichte. Mit ihren 9 Jahren und den braunen Locken, die ihr in alle Richtungen vom Kopf abstehen habe ich somit eine 2 Gastschwester. Das volle Programm. 😀

Fernando ist nicht ganz so schüchtern, wie er am Anfang wirkte. Er ist zwar ruhig, sein bester Freund ist sein Handy und in jedem quadrat-milimeter seines Hirns ist wohl möglich „Fußball“ eingebrannt, aber er ist ein supa Bruder und Freund. Wie oft wir uns auch über seinen extremen Akzent witzig machen, er ist immer gut drauf und er kommt immer darauf zurück, dass Spanien ja besseren Fußball spielt als Deutschland (oder sonst wer).

Und da bin auch noch ich. Wer auch immer diesen Blog liest, kennt mich wahrscheinlich sowieso, aber ich habe mich schon ein wenig verändert. Wie und Was genau, kann ich nicht genau sagen, aber ich denke, dass sich einiges, dass ich hier erlebe, mich als Person geändert und gestärkt hat.

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Football

Leider kommen wir eine halbe Stunde zu spät zu unserem ersten FootballGame, da Ali sich quer stellt. :/
Als wir dann aber doch ankommen, hat auch sie Spaß.

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Und es ist unglaublich! WOW! Ich hätte nie gedacht, dass wortwörtlich die ganze Schule dort ist, um unser Football Team zu unterstützen! Echter School Spirit! Jeder ist in den Schulfarben rot und weiss gekleidet, und in extrem Fällen sieht man auch Leute von Kopf bis Fuß bemalt. 😀 Da kann ich mir ein Foto auf keinen Umständen entgehen lassen!
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Netter Weise werde ich von ein paar Mädchen aufgeklärt, wann genau ich schreien muss. Ansonsten ist es sehr einfach. Wann immer alle anderen rufen und kreischen, weiss man, dass unser Team einen Punkt gemacht hat. 😀
Football ist eindeutig der national Sport. Kein Wunder, dass die Schulband, Cheerleader und Mr. Ranger (ein ausgewählter Junge, der mit Waschbär-Pfadfinder-Mütze und Plastik-Zauberstab die Schule vertritt) alle ihr bestes geben, um dieses Spiel besonders zu machen.

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Nach kaum 20 Minuten bin ich überzeugt: Football ist der beste Sport der Welt!

(einzige Ausnahme Surfen 😉 ) Auch wenn ich überhaupt keinen Plan habe, wie die Regeln sind und was das Ziel ist, habe ich extrem viel Spaß beim zu-schauen und jubeln! Es macht einfach unglaublich viel Freude, zu dem Team und der Schule und nun Amerika dazu zu gehören.

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Natürlich gewinnen unsere Rangers das Spiel, was meinem aller ersten Football Game die Perfektion verspricht. Aufgedreht vor Aufregung und Gemeindschaftsgeist geht dieser fantastische Abend vorüber.

 

School life

Mittlerweile bin ich schon über eine Woche auf der Logen High. Nach einer Weile habe ich mich auch an den verwirrenden Bauplan dieses Gebäudes gewöhnt und kann ganz Stundenplanlos von Class zu Class gehen. Montags habe ich 8 Periods, genauso Dienstag und Freitag, doch Mittwochs und Donnerstags haben wir Extendid Learning Days. Bedeutet : 1,3,5 und 7 Period für 1,5 Stunden. Das Motto der ersten Woche hiess „just survive!“. Haben wir geschafft. Nun geht es ans Freunde machen. Ich versuche mit so vielen Leuten wie möglich zu reden, was auch ganz gut gelingt.
Fernando ist (wie sollte es anders sein) im Soccer-team und bringt den Logan Rangers sämtliche Tore ein. Sogar die Eltern der anderen Soccer-Spielern schreien „GO FERNANDO!“ und er ist bekannt wie ein bunter Hund. Macht mich als „Schwester“ schon ein wenig stolz.;) Schließlich ist er Vertreter Europas und muss den Amerikanern mal beweisen, wie man ECHTEN Fußball spielt.

Die erste Woche

In den nächsten Tagen passier nicht allzu viel, sodass ich das interessanteste zusammenfasse:
In der Nähe gibt es eine SUPA Eisdiele! Die ist so ultra cool und es gibt alles! Von Oreo-Cheescake bis hin zu Twix und weisser Schokolade.
Nicht weit entfernt von meinem Haus ist ein schöner Park, doch da sind nie irgedwelche Kinder. Verlassen und fast gruselig, perfekt angelegter Rasen.
Es stellt sich heraus das Ali, wie auch Sky total freakyge Kinder sind. Ali hat ein Schnarch-Problem (na toll) und ist ein extremer Morgenmuffel. Ach wie gut, dass ich meine eigenes Zimme… ach ne stimmt ja garnicht! 😀
Mit Ali und Mom kann man supa Mädels-Sachen machen.
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Mit Fernando kann ich supa gut quatschen und UNO spielen. Und warten, denn hier heisst „Wir gehen jetzt“,“wir sind in einer Viertelstunde fertig“.
„Typisch Eropäisch“ ist, dass uns immer kalt ist. Fernando kommt aus süd-Spanien und ist noch ungewohnter als ich, dass alles klimatisiert wird, selbst wenn es nicht warm ist.
Mom, Sky und Ali streiten sich ziemlich oft, aber immer kommt es zum Happy End.
Gesellschaftsspiele machen supa viel Spaß, besonders mag ich das Spiel: Would you rather. Das sind verrückte fragen wie „würdest du lieber eine Woche mit einem Topf auf dem Kopf leben oder 3 Tage mit dem Kopf im Zaun stecken“. Dann muss jeder verdeckt seine Antwort finden und derjenige der dran ist rät, wer was liebe tun würde.
Fernando bringt mir schonmal ein bisschen Spanisch bei bevor die Schule startet. Hola, como esta´s?
Ansonsten gibt es nichts erwähnenswertes mehr zu berichten. 😀

Second Day

Morgens geht es für uns zu unserer neuen Schule. Fernando, Ali und ich gehen zusammen auf die Logan High School in La Crosse. Nach einer 10 minütigen Fahrt sind wir auch schon da. Mein erster Eindruck: Wow! Hier werde ich mich öfter mal verlaufen! 😀
Das Gebäude ist relativ groß und hat tausende von Abkürzungen und *Hallways. Aber heute brauchen wir ja nur erstmal ins Main Office, was unübersehbar ist. Dort stellen wir, wie überall in amerikanischen High Schools, unsere individuellen Stundenpläne zusammen. Ms. Sloths, eine sehr nette, sympathische Frau berät mich und hilft mir dabei meine Fächer *auszuwählen. Glücklicher Weise ist mein Englisch gut genug um das meiste zu Verstehen, auch wenn ich ab und zu keinen blassen Schimmer habe, worum es gerade geht. Doch Mom und Ali sind mir eine große Hilfe. Nach ungefähr 20 Minuten steht mein Stundenplan für das kommende Semester:

1.Period- Honors Biology bei Mr. Hartman
2.Period- Drawing 2 bei Mr. Beck
3.Period- Pre-Calculus bei Frau Schmitt
4.Period- English 10 bei Mr.Weege
5.Period- Commons
6.Period- World History bei Ms.Hover
7.Period- Spanish 1 bei Ms.McGowan
8.Period- Theatre bei Ms.Koth

(Biology und World History sind Freshmen-Classes, Drawing ist zeichnen ähnlich zu unserem Kunstunterricht,
Pre-Calculus ist Mathe, ich bin in Englisch für 10-Klässler, da die meisten Austauschschüler Probleme mit dem Englischunterricht ihrer Stufe haben, Commons ist wie eine Freistunde, Spanisch muss ich nicht weiter erklären und Theater, das ist wie ein Drama-Klub)

Der Unterricht startet um 8:15 Uhr, doch weil Ali ein *Freshmen ist, müssen wir schon um halb 8 in der Schule sein. Danach suchen wir unsere Locker* und üben das Öffnen.. ohne Erfolg*. 😀 Das ist ja mal supa kompliziert. Selbst mit Hilfe von „Einheimischen“-Logan Schülern gelingt es mir nicht die Tür zu öffnen.
Danach machen Fernando und ich noch ein Foto für den „Schulpass“. Wofür der gut ist und warum ich den brauche, weiss ich immer noch nicht so genau. 😀

Zurück zuhause spiele ich ein paar Video Spiele mit Fernando und Skylar. Einen Film mit Ali geschaut und dann waren wir bei Wallmart, dem Geschäft für ALLES. Sehr Eindrucksvoll. Ein Laden in dem man einfach alles kaufen kann.
Nach dem Abendessen spielen wir ein paar Gesellschaftsspiele und haben jede Menge Spaß.

Fazit nach dem 2. Tag: Mein kleiner Bruder ist ein bisschen kindisch, ist ja aber auch erst 12. Mit
Fernando verstehe ich mich echt gut, auch wenn sein englisch miserabel ist.:D
Mit den anderen ist auch alles supadupa, einzig und allein das Essen ist komisch*.

Kurze Beschreibung von Sachen, die Ihr vielleicht nicht wisst:
*Hallways= Schulgänge mit Fächern um seine Bücher ect. zu verstauen.
*An amerikanischen Schule ist das Fächer-Angebot riesig! Da brauch man Beratung!
*Freshmen= sind die 9-Klässler ( Alle Freshmen müssen 40 Minuten vor Schulbeginn in der Schule sein und haben
Resource, das ist eine Zeit um Hausaufgaben zu machen )
Softmors= sind 10-Klässler
Juniors= sind 11-Klässler (das bin ich)
Seniors= sind 12-Klässler
*Locker= Fächer um das ganze Schulzeug und den Rucksack zu verstauen, denn Rucksäcke sind hier nicht erlaubt, man könnte ja ne Bombe mit sich tragen. 😀 ( Die Amis! )
*Öffnen der Locker= jemals einen amerikanischen High Schools Film gesehen? Ja. Schaut euch diese Tresor-Schlösser an!
*Es ist nicht so frisch wie in Deutschland und irgendwie alles süßlich, sogar Pizza!

1. Tag!

Nachdem ich bis 11 Uhr geschlafen habe und geduscht hab gibt´s für mich Muffins mit Ananas zum Frühstück. 😀
Dann habe ich meine Mails gecheckt und Nachrichten versendet, dass ich angekommen bin und es mir gut geht.
Obwohl es Sonntag ist kann man hier ja alles machen! Deswegen gehen wir in ein Familien-Fun-Centre, wo wir Lasertag spielen. Und das ist ja mal SO COOL! Macht unheimlich Spaß und wir Frauen des Hauses haben Skylar und Fernando immer besiegt. 😀 FrauenPower!

Nachdem saßen wir nur im Wohnzimmer und haben gequatscht.

Stand der Dinge: Hier ist supa viel anders als Zuhause.
Mom: So cool! Ich verstehe mich supa mit ihr und glaube mit ihr kann man über alles reden!
Ali: Ist so wie ich mir immer eine kleine Schwester vorgestelt hab.
Sky: Ultra aussergewöhnlich, aber ein Guter.
Fernando: Supa schüchtern, aber sehr sympathisch.

Und dann war der Tag auch schon zuende.