Arriving in La Crosse!

Dieser supa kleine Flughafen, auf einer Insel im Black-River, ist so unglaublich knuffig! Kurz bevor das Flugzeug den Boden berührt schwebt es knapp über dem Wasser. Wunderschön.
Ich gehe aus der Brotdose, den grauen langen Gang entlang, bis ich in eine kleine Halle komme.. wo niemand ist. 😀
Tja.. keiner da. Mh.. ich warte ein paar Minuten und entdecke eine ältere Frau mit dem Ayusa-Schild! Es ist Rose meine örtliche Betreuerin. Da mein Flug 10 Minuten früher als geplant ankam und meine Familie zu spät ist, ist Rose mein Begrüßungs-Komitee. Sie stellt sich vor wir reden ein bisschen, holen meinen Koffer und da kommet sie endlich, meine Gastfamilie!

Ich renne meiner Mom entgegen und wir fallen uns in die Arme. Sie beginnt beinahe an zu weinen und sagt mir wie froh sie ist, dass ich endlich da bin. Ich umarme meinen neuen Bruder, meine neue Schwester. Und bin glücklich.

Ich frage was wohl mit Fernando ist und mir wird gesagt er kommt mit dem Flieger heut Abend. Wir verabschieden Rose und verlassen den Flughafen. Wow ganz schön warm! 😀
Die Sonne scheint. kein Wölkchen am Himmel und das Grün der Hügel blendet ich. Natur pur. Mit einem streng nach Kaninchen riechendem Van fahren wir zu einem Restaurant und frühstücken. Frühstücken! Es kommt mir vor als ob es Nachmittag wäre. Seit etwa 7 Stunden bin ich auf den Beinen und naja die 2 Stunden Schlaf haben mich jetzt nicht gerade zu WonderWoman mutieren lassen. Im Grunde habe ich die letzen 5 Tage etwa 15 Stunden geschlafen.

Meine Pancakes mit Syrup schmecken mir supa und ich merke schnell: Okay Amerikanische Mahlzeiten sind GROSS! 😀

Ich bin wie ein kleines Kind und muss einfach alles anstarren und staunen und das grinsen auf meinem Gesicht wird immer breiter. ICH BIN IN AMERIKA!!!
Alles sieht aus wie im Film, aber es ist real! Ich kann einfach nicht anders als mich über alles hier zu freuen:
-Die Klingel am Tresen
-Die Schürzen der Waitresses
-Meine Pancakes!!
und und und..

Dann geht es in mein neues Heim. Es liegt abseits auf einem Hügel, auf einer Straße mit riesigen Häusern! Alle besitzen ein riesiges Grundstück mit fein säuberlich angelegten Pflanzen.. Nur unser Haus nicht. 😀
Ein blau-weißes Holzhaus mit Wintergarten im vorderem Bereich umgeben von Wald. Es sieht auf den ersten Blick nicht soo groß aus aber Drinnen ist ein etwas 40 Quadratmeter großes Wohnzimmer. Holzboden, Kamin, Glas-Front. Aus jedem Fenster sieht man nur grün.

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Küche und Esszimmer sind auch groß, genau wie Badezimmer und das Zimmer was ich mir mit meiner Gastschwester teile.
Trotz der vielen Fenster wirkt das Haus kühl, wegen all den weißen Wänden und den dunklen Möbeln. Zudem muss ich mich erstmal an den Geruch von 22 Kaninchen und 3 Hunden gewöhnen.
Die 2 kleinen Hunde sind nicht größer als meine Füße und springen mich an, flippen aus nerven mich jetzt schon mit ihrem kläffen und Tido, Hund Nummer 3, Pitbull, ist die Ruhe selbst.
Mein Zimmer ist im Retro-Styl und ganz schön aber der totale Gegensatz zu meinem Zimmer in Deutschland. Aber man kann sich ja bekanntlich an alles gewöhnen.

Nachmittags waren wir in der Mall meiner City. Und da ich so müde bin wie noch nie in meinem ganzen Leben kann ich nur wie ein Zombie durch die Gegend laufen. Mein Kopf dröhnt und der Boden fängt an hin und her zu schwanken. 😀
Es hätte mich nicht gewundert, wenn ich umgefallen wäre und auf dem Boden der Mall eingeschlafen wäre.

Gegen Abend holen wir Fernando vom Flughafen ab. Jap, so sieht ein Spanier aus.
Braun, schwarzes Haar, dunkle Augen und schlechtes Englisch. 😀
Er ist super schüchtern und hat glaube ich noch große Probleme auf Englisch umzuschalten. Genau wie ich. Er hat zwei Koffer dabei, was mich freut, da mein Gepäck im Vergleich so wenig aussieht.
Dann geht es zum Dinner, wo wir uns alle ein bisschen besser kennen lernen. Genau wie ich ist Fernando supa müde, was man uns beiden sehr ansieht.

Zuhause zurück reden wir noch einbisschen. Und dann endlich geh ich ins Bett und schlafe.

Ein Gedanke zu „Arriving in La Crosse!

  1. So ähnlich ging’s mir nach meinem Flug auch, wie ein wandelnder Zombie und meine ganze Familie hat sich förmlich auf mich gestürzt und alles mögliche gefragt und ich habe versuch mit meinem erbärmlichen Englisch möglich alles zu beantworten 😀

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