Wie Alles begann

Auf die Idee, ein Auslandsjahr zu machen, bin ich über viele Bekannte gekommen. Ich habe unheimlich viele Freunde und Freunde von Freunden kennen gelernt, die ein Jahr im Ausland gemacht haben. Und Diese alle meinten es sei die beste Zeit ihres Lebens gewesen und sie würden Jedem empfehlen eine Zeit in einer anderen Kultur zu verbringen. Diese Euphorie und Begeisterung, Erkenntnisse und Erfahrungen wollte auch ich erleben. Und so kam es, dass ich mich vor etwa einem Jahr bei verschiedenen Organisationen beworben habe.

Eigentlich wollte ich vorerst nur 6 Monate in England verbringen, da ich schon öfter in England war und es mir dort immer sehr gefallen hat. Ausserdem dachte ich ein halbes Jahr reicht vollkommen aus.
Doch schnell wurde mir bei Informationsabenden über ein Auslandsjahr, die USA und vor allem der „School Spirit“ schmackhaft gemacht.

Zu AYUSA hatte ich bereits eine Kurzbewerbung geschickt und wurde prompt zu einem Stipendien-Auswahlstag in Köln eingeladen.Die Freude war groß und der Tag wirklich sehr toll.
Ich erinnere mich noch sehr gut, dass wir in einem Stuhlkreis auf die letzten Bewerber warteten. Zuerst kam es mir ein wenig wie in einer Selbsthilfe-Gruppe vor, doch mit dem Mädchen neben mir kam ich schnell zu einem Gesprächsthema. Nach einer typischen „Vorstellungsrunde“ wurden wir in immer neue Gruppen eingeteilt um zusammen Aufgaben zu lösen. Ein Auftrag beispielsweise war : „Was bringst du an deutschee Kultur mit in dein Gastland „? oder „Studiert einen Werbespot für ein AYUSA-AUSTAUSCHJAHR ein“.
Nach einzelnen persönlichen Interviews (natürlich auf englisch) und dem Slaptest, einen Sprachkenntnis-test,bei dem das Hör-und Leseverständnis abgefragt wird, war der Tag dann auch schon vorbei.
Es war ein lustiger Tag, an dem ich schon ein paar coole Leute kennen gelernt habe,

Irgendwann kam dann Post aus Berlin, dass ich ein Stipendium habe und nach England gehen werde. Nach einigem Hin und Her jedoch entschied ich mich um, 10 Monate in die USA zu gehen anstatt nur 5 nach England. Und ich freue mich riesig und bereue diese Entscheidung kein bisschen.

Seit dem ist nicht mehr allzu viel geschehen, ausser 10000 Arztterminen und Knie hohen Unterlagen zum ausfüllen.

Vom Vorbereitungswochenende habe ich ja bereits berichtet.Zwei tolle tage mit tollen Leuten. 🙂

Schreibe einen Kommentar